6.08.2010 Estación St. Maria y Peña – St. Cilia de Jaca

Unsere Pension: Der Wartesaal von Estación St. María y Pena

Bevor der erste Fahrgast erschien, der erste Zug auftauchte,  sind wir längst weg vom Bahnhof St. María y Peña. Es war richtig kalt. Man merkte, wir sind jetzt richtig in den Pyrenäen. Ein weiteres Mal verließen wir den Ort Estación St. María y Peña über die Straße. Die Pfeile fanden wir schnell. Schon nach knapp 2 km führte der Camino von der Landstraße weg. In der Wegbeschreibung hieß es nun: “Este sendero es ascendente y muy escarpado, por lo que tenemos que prepararnos para realizar un buen esfuerzo físico. El tramo es corto, pero muy brusco.” D.h.: “Dieser Weg ist aufsteiguend und sehr steil, daher müssen wir uns vorbereiten um eine große physische Kraftanstrengung zu bewältigen.  Der Pfad ist kurz, aber sehr schroff.” Aha! Sieht ganz so aus, oder?

Felsiger Aufstieg Richtung Ena

Der steile Weg über die Felsen war nur der Anfang. Durch den Wald führt uns nach Ena. Der Camino ist hier ein Traum!!! Ein kleiner Fluss begleitete uns lange plätschernd, dann stiegen wir irgendwann kurz hindurch, weil – einfach der Weg da durch geht. Es ist weiterhin recht kühl an diese Morgen, ca. 15 °, das haben wir lange nicht gefühlt. Nach der Fußtortur durch die Steine des gestrigen Camino-Abschnitts haben wir heute vormittag erstmal weiche, schwingende Waldwege, welch eine Erholung! Und für alle zum Genießen einfach mal ein paar Bilder von dieser großartigen Bergetappe.

Es geht durch den Wald aufwärts nach Ena - frisch, duftend, angenehm

Ich hatte immer gehofft, dass es in den Pyrenäen so schön würde...

Natursteinhäuser mitten im Wald

Eine Außenmauer umgibt ein Gebäude und einen Hof...

Zweimal passieren wir alte, traditionell gemauerte, trutzige  Natursteingebäude. Sie haben einen Erd-Fußboden, Schornsteine, manchmal ist das Holzdach eingebrochen und außen um das Gebäude läuft eine Außenmauer, die einen Hof mit einschließt. Wir fragten uns, wem diese Gebäude mitten im Wald wohl dienten. Nur für die Tierhaltung konnte nicht sein, obwohl sicherlich heute sich hier Tiere aufhalten. Unsere Phantasie schlug bunte Kreise. Wir dachten an Schmugglerbekämpfung, Grenzsoldaten, Räuberhöfe, aber auch Holzwirtschaft oder andere Orte, wo die Menschen mit ihren Tieren lebten. Denn Landwirtschaft ist hier mitten im Wald nicht möglich. Auf dem Weg gab es an einigen Stellen Zäune auf dem Weg, die wegen freilaufender Tiere verschlossen werden mussten. Begegnet sind wir keinem, allerdings haben wir mehrfach Pferdeäpfel gesehen. Spannend sowas!

Der kleine Fluss begleitet uns

Kurz vor neun erreichten wir wieder offenes Gelände, der Camino führte uns durch Wiesen und Felder. Bald  sahen wir in der Distanz auch die ersten Häuser von Ena auf einer Anhöhe.

Ena voraus

Ena ist ein typisches, ganz traditionelles Pyrenäen-Bergdorf weitestgehend ohne neumodischen Schnickschnack. Kleine Gassen, graue Steinhäuser, in einem Durchgang stehen für den obligaten abendlichen Plausch Stühle auf der Straße. Vor der Kirche steht noch ein Festzelt, ansonsten ist alles zu. Ich bräuchte jetzt mal eine Toilette und hielt nach einer Bar Ausschau, einen Kaffee würde ich jetzt auch nicht von mir weisen. Aber nix da! 

Hier wird abends gemeinschaftlich und draußen - eben Spanien

Hinter der Kirche finden wir einen Picknickplatz und aßen Brot und Schinken mit dem Kaffeefläschchen gab es sogar Kaffee. Während wir aßen, kam ein Mann vorbei und schritt telefoniertend zum Begrenzungsmäuerchen des Picknickplatzes. Bald kam noch ein zweiter, älterer, der aus der Distanz mehr schaute. Der erste Mann hatte wohl nur hier Empfang mit seinem Handy. Nach seinem Telefonat kamen wir ins Gespräch – und trafen hier auf einen Pilger aus Passion – Antonio. Er war 2008 mit seinem Freund Guiseppe direkt hier von seiner Haustür nach Santiago gepilgert.

Nach seinem Telefonat nahm er uns mit in sein Haus, als ich ihn nach einer Toilette fragte. Auf dem Weg machte uns auf die Schornsteine des Dorfes, chimeneas,  aufmerksam, die alle zwei kleine Dächer haben. Das erste Dach, erklärte er uns, schützt vor den Vögeln, das zweite vor den Brujas, den Hexen. Und er zeigte uns auch das Herbergsgebäude. Ich glaube, die wird hier mit viel Liebe und Sorgfalt betrieben.

Haus in Ena mit einem traditionellen Chimenea

Antonio hat hier in Ena sein Ferienhaus, in dem er den Sommer verbringt. Er hat es sorgsam unter Verwendung alter Materialien renoviert. In seinem Haus angekommen stellt er uns seiner Frau Pili – Maria Pilar – vor, die uns mit Limonade bewirtet. Ist das nicht unglaublich nett? Und als wir aufbrachen, da begleitete uns Antonio – viele Kilometer geht er mit uns bergauf und erzählte uns alles über seine Gegend. Ein unfassbares Glück! Antonio ist für diese Gegend so etwas wie der Schutzengel des Pilgerweges. Er sucht für die Pilger den besten Weg und markiert sie regelmässig neu. Danke, Antonio!

Danke Antonio, für Deine Gastfreundschaft, Deine Begleitung und Deine Camino-Sorge!

Ein vier Radfahrer kamen uns entgegen, drei jüngere und ein älterer. Wie sie uns verrieten, waren sie auf dem Camino del Santo Grial, der hier mit weißen Pfeilen markiert war. In gefährlichen Zeiten war der Santo Grial bzw. Caliz , dem man nachsagt, er wäre der heilige Kelch des letzten Abendmahles Jesu, zu seinem Schutz im unzugänglichen Kloster St. Juan aufbewahrt worden. Später wurde er nach Zaragoza und 1437 nach Valencia überführt, wo er sich noch heute befindet. Diesen Weg wollten diese Männer abfahren. Auch spannend! Später kam nochmals der ältere Bicigrino zu uns zurück, fragend, ob wir seine Brille gefunden hätten. Leider nicht. Kurz vor Botaya verläßt uns Antonio und drehte seine heutige Runde weiter. Wir waren stramm mit ihm die fast 8 km gelaufen.

Botaya liegt eher offen zwischen Feldern an einen Berg geschmiegt. Es ist ebenfalls ein gemütliches, traditionelles Dorf und die Leute schwatzten auf der Straße. Wir fanden zwei einladende Bänke im Schatten gegenüber der alten romanischen Kirche St. Esteban.  Inzwischen war es schon wieder ordentlich heiß geworden.

Die Kirche St. Esteban in Botaya

beschauliche Pilgersruh in Botaya

An der Seitenwand uns gegenüber entdeckten wir einen von Zeit und Wetter ausgewaschenen Tympanon mit Jesus, seinen Engeln und den 12 Aposteln. Petrus kann man rechts vom Chrismon noch an seinem Schlüssel erkennen, bei den anderen ist wurde es schwierig. Auch eine steinerne Sonnenuhr befand sich an dieser der Sonne zugewandten Seite.

Tympanon in Botaya

Kilometermäßig hatten wir ungefähr erst Halbzeit an diesem Tag, daher brachen wir bald wieder auf. Ein wenig führte der Camino über die Landstraße, dann ging es nach rechts wieder zurück in die Natur. Über diesen Streckenabschnitt habe ich inzwischen diese Worte gelesen: “una andada de 45 minutos con un desnivel brutal” = “eine Wegstrecke von 45 Minuten mit einem brutalen Höhenunterschied”.  Ja, kann man so sagen. Ein schmaler, felsiger wunderschöner Weg führte in den Wald hinein und steil in vielen kleinen Kehren den Berg hinauf. Zwischendurch gab es immer wieder grandiose Ausblicke in die Pyrenäenwelt, die ein Verschnaufen und Freuen unbedingt wert waren. Wieder kletterten wir auf über 1000 m. Doch irgendwann ist es geschafft. Hier die Bilder dieses Abschnitts:

Sehr schöne Abschnitte führten durch den Wald

Camino? Camino de Santiago! Besser für Bergziegen geeignet...

Aussichtsreicher Camino

Angenehmerer Teilabschnitt

Ich hatte mir immer diesen Weg so für Santiago gewünscht, dass er hier den Camino ganz besonders genießen würde, und so war es auch! Schön! Dafür nahm ich gerne die große Anstrengung und die Fußschmerzen auf mich. In mir fragte mich eine zu mir freundliche und mitfühlende Stimme, ob ich mich selbst auch so lieben würde… Weiter ging es “arriba, arriba!” durch den Wald und bald erreichten wir dem Kloster St. Juan de la Peña. Es ist ganz anders, als wir uns vorgestellt hatten. Das erste, auf was wir trafen, das waren ganz viele Familien auf einem Picknickplatz.

Pilgergedenkstein in St. Juan

Endlich Ankunft auf dem Höhepunkt des katalanischen Weges: St. Juan de la Peña

Wir schauten uns zunächst den neuen Bau an: Leider ist gerade Mittagspause und alles bis auf die Cafeteria und der Laden ist geschlossen. Das neue Kloster hat keine klösterliche, heilige Funktion mehr, sondern besteht aus einem Museum über das Kloster, das sehr modern gestaltet ist, einem Museum über das Königreich Aragón (Video), das in der ehemaligen Kirche untergebracht ist und opulente Lichtinstallationen bietet, und einer Ausstellungshalle, die bei unserem Besuch mit Aquarell-Bildern über Pflanzen und Steine gefüllt war und einem großen Hotel (hier ein Video dazu).  Lohnenswert ist hier oben auch ein Auflug zum Aussichtspunkt “Pyrenäenbalkon”.

Die Kirchenfassade des neuen Klosters

Hier trafen wir nun auf Pilger – des aragonesischen Weges. Z. B. ein älteres deutsches Pärchen, dem wir begegneten, war auf diesem Weg unterwegs und hatte für diesen Abstecher ein Taxi gewählt. Sie wollten sich für den Camino Aragones eine Woche Zeit lassen, was bedeutete, dass wir ihnen nicht mehr begegnen würden. Wir setzten uns zum Picknick in Sonne zwischen die vielen spanischen Familien und holten auch zum Lüften und Trocknen unsere Schlafsäcke heraus.  

Doch dann ging es weiter: Wir merkten, hier würden wir jetzt nicht viel weiter kommen, denn der Eintritt lag zudem außerhalb unseres Budgets. Wir machten uns auf zum alten Kloster, ein schöner Weg durch den Wald, teilweise steil und steinig bergab, doch unsere pilgererprobten Füße lies uns an den anderen Besuchern vorbeihüpfen.

Malerischer erster Blick auf das alte, das königliche Kloster

Das alte Kloster liegt malerisch unter einem riesigen überhängenden Felsen – eben St. Juan de la Peña – Heiliger Johannes vom Felsen.  Das Innere des Klosters kann man mit eigenen Bildern nicht schöner zeigen als über die Multimediazusammenfassung des Klosters selbst. Hier gefiel es uns wesentlich besser als am neuen Kloster.

Ansichten des alten Klosters

Klaustrum des alten Klosters

Wir hatten uns vorher nicht über St. Juan informiert und hatten daher ein Kloster erwartet, daher pilgerten wir irgendwie desillusioniert weiter. Insgesamt war dieses St. Juan ein gut organisierter, kommerzieller Tourismus-Event, ein Kultur-Denkmal Aragóns, nicht das lebendige, spirituelle Zentrum, das wir eigentlich erwartet hatten, ein heiliger Ort, an dem einmal über lange Zeit der Santo Caliz bzw. Grial, der Heilige Gral aufbewahrt wurde, ein Gegenstand, den eventuell Jesus einmal in den Händen gehalten hatte. Ich hatte gehofft, an diesem alten Ort einen geistig inspirierten, stillen Platz zum Beten und inneren Einkehr zu finden am Abschlusstag dieses so besonderen Wegabschnitts Camino Catalán. Schade! Ich habe es sehr vermisst.

Schön war es hier, doch wo war der Geist? Der Heilige Ort?

Wir stiegen auf steilen, spektakulären Wegen ab nach St. Cruz de las Seros. Ein spanisches Pärchen kommt uns entgegen, sie sind ansonsten auf dem Camino Aragonés unterwegs, haben ihre Rucksäcke zurück gelassen und wollen nun nach St. Juan. Um diese Uhrzeit, es war schon gegen halb vier! Da haben sie ja heute noch einiges vor, wenn sie wieder zu ihren Rucksäcken zurück wollen! Und innerlich leise bemitleide ich sie, denn sie hatten noch ein gewaltiges Stück aufzusteigen, in ihrer Wasserflasche, die der Mann trägt, ist aber nicht mehr viel drin…  An mehreren Kehren überwältigten uns wieder grandiose Aussichten:

Pyrenäenblick hinter St. Juan

Links, das ist der Weg abwärts, ohne Wanderstab für die Knie kaum zu bewältigen!

Lebendige Naturkunde unterwegs: die Königskrone

Früher Blick auf St. Cruz de la Serós, hinter dem rechten Hügel liegt erst unser Tagesziel St. Cilia de Jaca

St. Cruz de la Serós, im Vordergrund die massige romanische Kirche St. Maria

Um kurz nach fünf Uhr kamen wir – reichlich erschlagen und ordentlich fußlahm – in St. Cruz de la Serós an. Und endlich eine offene Kirche, innen recht einfach gehalten. Wir freuten uns sehr. Ich zückte meinen Rosario und genoss die Stille in der Vertiefung. “Betet”, hörte ich in mir, “betet viel!” Gerne! Ich bete auch um Heilung für meine stark mitgenommenen Füße und – tatsächlich wird mir geholfen.

Kurz vor sechs Uhr verließen wir St. Cruz wieder. Am Ortsausgang stellten sich uns an einem Wegweiser die Wegealternativen bei ungefähr gleicher Kilometerzahl: Straße – facil, Camino – medio dificil. Da es meinen Füßen besser geht, möchte ich dem von der heutigen Etappe so beseelten Santiago auch diesen würdigen Abschluss gönnen und wir entschieden uns mal wieder für: Camino! Schlau war das von mir nicht, der Camino war landschaftlich prachtvoll, aber wieder eine Fußtortur.  Schmale, steinige Wege, Klettereien – hatten wir ja heute “fast kaum!?” gehabt – hartes Brot, fette Steinklamotten. Was ich in der Kirche für meine Füße erhalten habe, setzte ich wieder aufs Spiel…

Camino von St. Cruz de la Serós nach St. Cilia de Jaca

 Als wir den nächsten Ort sehen, da hofften wir, dass es schon St. Cilia wäre – leider nicht. Auf einer Asphaltstraße durchquerten wir den kleinen Ort Binacua in der Abendsonne. Unterwegs lief uns ein junges Hundepärchen zu und wurde sehr anhänglich: sie schmissen sich vor uns hin, damit wir sie streichelten, sie sprangen an uns hoch, rieben sich an unseren Beinen, so etwas zutrauliches! Sie ließen sich nicht nach Hause schicken. Santiago sagte: “Wir sind jetzt am Ende des Camino Catalán angelangt und die Hunde zeigen uns, dass er uns treu sein will!” Ja, ein so freundliches Abschiedsgeleit bis zum allerletzten Abhang vor St. Cilia von diesen beiden knuffigen Hunden…

Zwei witzige Hunde spielen mit uns in Binacua

Treue Hunde, einer mit Santiagos Haarfarbe, der andere mit meiner!

Nach dem letzten Abhang erreichten wir St. Cilia de Jaca und damit den Camino Aragonés, wie uns die hölzernen Kilometerpfeiler anzeigen. Ja, nach genau 13 Tagen auf dem Camino Catalán sind wir nach ca. 370 km an seinem Ende, bis Santiago sind es von hier aus noch 815 km. Durchschnittlich sind wir 28,5 km am Tag gepilgert, wenn wir in dem Tempo weitemachen, sind wir in 28 Tagen in Santiago…

Unser Camino Catalán ist hier zu Ende und hat uns mit einem riesigen Abschiedskuss an landschaftlicher Schoenheit beschenkt! Danke dafür!

Auf dem Camino Aragonés angekommen...bis Santiago dauert es noch ein wenig

In St. Cilia de Jaca fanden wir die munizipale Herberge und – blieben – trotz des Preises von 10 Euro für die Übernachtung. Hätten wir essen (bezahlen) wollen, wären nochmals 10 Euro dazugekommen. Ungewöhnlich für eine städtische Herberge!  Man hatte das Gefühl, dass der Hospitalero da echt “Seins” macht.  Ich hätte keinen einzigen Schritt mehr weitergehen können und für das draußen schlafen war ich zu geschafft! Ansonsten ist die Herberge sehr schön und gut ausgestattet, vielelicht außer, dass es in der Dusche kein Licht gibt, es sei denn, man lässt die Tür offen (?). Das erste Mal auf diesem Camino schlafen Santiago und ich in getrennten Zimmern, denn es gibt geschlechtsgetrennte Schlafräume hier! Der Camino Aragonés führte sich nicht so toll ein… Es gab in St. Cilia keinen Laden, nur eine Bar. Wir kramten unsere letzten Lebensmittel zusammen und setzten uns auf den grünen Platz am Ortseingang, ich überließ das Essen Santiago und trinke lieber, denn wieder galt: Was ich essen kann, das kann ich auch trinken! Morgen wäre Sonntag, mal sehen, wie es mit dem Essen würde.

Am Abendbrottisch gibt es unter den “Essern” laute, intensive Diskussionen. JAAA, wir sind wieder unter Menschen, unter Pilgern. Es geht um Stierkampf! Ich erinnere noch ein älteres italienisches Pärchen, das in Lourdes begonnen hat, zwei Frauen und ein Mann aus Barcelona. Doch noch zieht mich die Gesellschaft nicht sehr an, sondern eher mein Bett. Im Bett gegenüber schlief eine Russin, die in Spanien lebte und mit ihrer Freundin und ihrem Sohn unterwegs war. Ich erinnere mich noch deutlich an ihre Worte: “No me mata por el Camino!” = “Für den Camino bringe ich mich nicht um!” Sie waren ebenfalls mit dem Taxi nach St. Juan de la Peña gefahren und nur die Strecke von St. Cruz de la Serós aus gelaufen – auf der Landstraße. Sollte ich mir merken…Ich legte mich hin und machte dann irgendwann das Licht aus. Aus dem Aufenthaltsraum hörte man noch lange in die Nacht hinein Lärm, bis gegen 3 Uhr die Letzten, wohl etwas alkoholisiert, auch ins Bett fanden.

Zusammenfassung des Camino Catalán:

Der Camino Catalan ist sehr abwechslungsreich, landschaftlich wundervoll bis spektakulär und gut markiert, nur manchmal beim Ortsausgang möchte man rufen: etwas mehr Farbe bitte! Aber es war alles zu finden. Bei den Amics in Barcelona gibt es eine super Beschreibung, den Link werde ich reinstellen, wenn ich wieder zuhause bin. Es ist ein grossartiger Weg, bei dem wir nicht wissen, warum ihn nicht mehr Leute laufen. Von Barcelona bis St. Cilia sind es 370 km. Es ist sicherlich kein Weg fuer Anfänger oder “Weicheier”, er hat auch einiges! an Steigungen, die Herbergen liegen oft nicht allzudicht beieinander. Es war auch ein Camino duro , ein harter Weg fuer uns. ABER SO SCHOEN!!!! Viellleicht ein Weg vor allem für die, die sonst schon alles kennen!!!

Herbergen gibt es in:
Montserrat, Jorba, Cervera, Tárrega, Linyola, Castelló de Farfanya (Polideportivo), Algerri, Tamarite de Litera, Berbegal, Pertusa, Antillón, Pueyo de Fañanas, Bolea (Polideportivo), Sarsamarcuello, Ena, St. Cilia de Jaca

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